Besser geht´s nicht – Konzert von Elke Limbach und Kanaho Karasawa Debinski vom 1. April 2011

Nachlese zum Konzert von Elke Limbach und Kanaho Karasawa Debinski vom 1. April 2011

Das Wetter war super, laut Metereologen der erste Sommertag des Jahres 2011.
Wie könnte man solch einen Samstag abschließen?

In der kleinen Kapelle in Köln Weiß präsentierten die beiden Dirigentinnen der Orchester Hennef Kurscheid (Elke, Mandoline) und des Zupforchesters Bonn-Oberkassel (Kanaho, Gitarre) ihr neu zusammengestelltes Duo-Konzertprogramm.
Erwartet hatte ich einen Mix aus ein paar bekannten Duo-Stücken und ein paar Solo-Füll-Stücken der beiden Damen.
tja, da wurde ich sehr positiv überrascht.
Statt einfach vorhandene Einzelstücke aneinander zu reihen wurde ein  frisches Rahmenprogramm für Duo Mandoline-Gitarre geliefert, welches die Bandbreite der Literatur für Mandoline von Scarlatti, über Calace bis Piazolla, Turlough O’Carolan und weitere abdeckte.
Die beiden hatten zumeist unverbrauchte relativ kurze Stücke ausgewählt, so dass dem Zuhörer eine gute Abwechslung ohne unnötige Längen geboten wurde.- eine sehr gute Idee!!
Besonders gut gefielen mir die beiden Bearbeitungen von Elke Limbach für Mandoline und Gitarre, so dass auch mal wieder ganz neue Literatur für diese Duos zu hören ist.

Elke Limbach, Kanaho Debinski

Einzig bei Astor Piazollas Libertango hatte man aus meiner Sicht ein „zu“ bekanntes Stück gewählt, das aus dem Konzert unter dem Gesichtspunkt des „Bekanntheitsgrades“ herausstach.

Elke und Kanaho konnten das Publikum locker über das ganze Konzert hinweg bezaubern. Das Publikum würdigte dies mit besonderer Stille während der Stücke, – keine Huster war zu hören – dafür aber besonders viel Beifall.

Acht Jahre hatte Stefan Bosch als Veranstalter nun Elke schon gebeten, ein Konzert zu geben. Nächstes Jahr sollen sie wieder in Weiß spielen.

Das Konzert hat mir sehr gut gefallen und hoffe, dass Elke und Kanaho öfter zu hören sein werden.
Die beiden sind eine echte Empfehlung für Veranstalter mit kleinen Räumen.
…. eine Verstärkung der Instrumente mit Mikrofon und Lautsprecher würde ich nicht wagen.

Elke und Kanaho kann man noch empfehlen, eine CD zu produzieren und die eigenen Bearbeitungen verlegen zu lassen.

Kontakt zum Duo kann man bestimmt über Elkes Webpage www.elke-limbach.de finden.

Elke Limbach, Kanaho Debinski

 

 

… mein Samstag wurde nach dem Konzert noch durch ein Bier mit den Instrumentenbauern Stefan Bosch, Felix Reuter und dem Mandolinenspieler Tobias Niedreé (Saiten Sprung) abgeschlossen.
.. besser geht´s nicht.

 

Link zu Stefan Bosch: www.bosch-guitars.de

Übrigens, – Elke spielte das Konzert auf einer Albert&Müller  Modell Seiffert.

.. ja, auch rund um die Kapelle herum haben Vögel gezwitschert. Sounddemo

Radio Bonn – Verein der Woche: Das Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid

„Verein der Woche“ wurde das Mandolinenorchester Hennef-Kurscheid.

Der Reporter von RadioBonn versucht sich mal selbst an der Mandoline.

Elke Limbach (links) hilft bei der optimalen Haltung der Mandoline.

Weiter Details, Tonbeitrag und Bilder findet man unter:
http://www.radiobonn.de/bonn/rb/344919/programm

Das nächste Konzert findet im Rheinischen Landesmuseum in Bonn am Sonntag 16. Januar 2011 statt.
Ab 14:00 Uhr werden einige Beiträge des Orchesters im Rahmenprogramm des Museums zu hören sein.

Terminankündigung 7. Nov. 2010, Konzert des Zupforchesters Hennef Kurscheid

Capricicio microna

Konzert für Zupforchester und Cembalo

Sonntag, 7. November 2010
17:00 Uhr

Kath. Pfarrkirche
St. Mariä Heimsuchung Hennef Rott

Mandolinenorchester Hennef Kurscheid
Leitung Elke Limbach

Cembalo Victor Moser

Manoline Melissa Halm und Michael Piel
Gitarre Rafael Cierpka

.. da ich dort Mandola spiele, muss ich natürlich Werbung machen.
Hier bietet sich allen Interessierten endlich mal die Möglichkeit, ein Orchester mit mehr als 30 Musikern zu hören.
Facts: 2 Kontrabässe, 5 Mandolen, ca. 20 Mandolinen und natürlich klassische Gitarren mit mehreren Gewinnern bei Jugend Musiziert.

Nachlese der Musikmesse 2010

hier meine kleine Nachlese der Musikmesse. Am Samstag hatte ich die Möglichkeit kurz auf der Musikmesse für ein paar Stunden reinzuschauen.

Einige Überraschungen habe ich gefunden.

1) die Topthemen: IPhone und Jamming:
das IPhone wird das Musik-Equipment verändern, vom Tonstudio, Jam-Player (jammit.com) , virtuellem Amp oder GuitarPro-Player (agilepartners.com). .. warum hab ich nur kein IPhone, gibt es da schon einen Mandolinen-App??? … kurze Kontrolle bei Google, ja eine Mandolinen-App gibts, hät ich nicht gedacht.
.. also zurück zur Musikmesse.
ah ja, das Thema Jamming stand auch ganz groß auf der Tapete! … falls man noch mit realen Musikern jammt, sollte man sich mal die Tools des Herstellers  JamHub anschauen. .. anschauen, nicht direkt kaufen.
JamHub hat es geschafft, mal einen Monitor-Mixer zu bauen, mit denen die Musiker sehr einfach zusammen jammen und jeder sich selbst optimal abmischen kann.  Jeder Musiker erhält einen eigenen Kanal mit Input und Headphone-Output. Jeder Musiker kann sich selbst einstellen, welche anderen Kanäle bzw. Musiker er hören möchte. Das Mischpult ist halbrund aufgebaut, so dass kein Musiker dem anderen den Weg zu seinem Kanal versperrt.  Für den Drummer steht eine Remote-Control mit den gleichen Funktionen zur Verfügung. Ich gehe davon aus, dass andere Hersteller sehr bald das Konzept kopieren werden. JamHub ist für Hobbymusikern, –  mir selbst fehlte daher eine Prozessor, der mein Gehör schützt, so wie man es von Telefonie-Headseats kennt! Eine Klangregelung fehlt ebenfalls.
Fazit: Tolle Idee, tolle Umsetzung und einfache Handhabung. Preis und fehlender Gehörschutzt bremsen die Kauflust mächtig.

2) Oktav-Gitarre bei Stoll Guitars. Eine sehr schöne kleine Oktavgitarre haben die da ins Programm genommen. Bezogen auf Ausführung paßt auch der Preis von ca. 1500€. Es wurde aber direkt Bereitschaft signalisiert, bei Bedarf das Instrument mittels anderer Ausführung im Preis zu drücken… sehr Kundenorientiert. Bilder folgen! (www.stollguitars.de)   … Oktavgitarren sind leider zu selten zu sehen. Wie soll man den sonst ein interessantes Gitarrenquartett zusammenstellen?  Die Oktavgitarre ist da der einfachste Weg eine Abwechslung einzubauen.

3) Die Düsenberg Mandola oder MandoGiutar, die kleine 12-Saitige Mandola in Gitarren-Oktavstimmung ist gelungen, der absolute Hingucker. Nach ein paar Akkorden über einen Amp war das Interesse am Instrument groß. Die Story hinter dem Instrument ist einfach; Eric Bazilian von den Hooters hatte das Instrument bei Düsenberg geordert und dort hat man sich gedacht, dass das Instrument in Serie gehen sollte. Als Mandolinen- und Mandolaspieler fand ich nur den Saitenabstand zwischen den Saitenpaaren etwas zu eng –  Strumming geht, Tremolo ist etwas schwieriger. … aber das spielt bei diesem Instrument keine Rolle, denn das Instrument ist bestens verarbeitet. Die Bünde werden per PLEG abgerichtet – hervorragend. Die Form des Halses gefällt und der Sound ist riesig. … ich empfehle jedem, der auch Gitarre spielen kann, das Instument mal anzutesten!!

4) Eastman -Mandolins, … ganz ganz schlechte Instrumente waren da auf der Musikmesse. Alle Modelle hatten Leimnasen (Schalloch-Steg)  oder Flecken im Lack. Leider geht man bei den Hälsen wieder zurück zu sehr engen und spitzen Hälsen, auf denen man Akkorde nicht mehr so gut greifen kann. … sehr schade. Baut doch bitte Hälse in D-Form und mindestens 0,5 – 0,8 cm mehr Halsbreite!

5) TENAYO, .. unter dieer Marke werden in Kürze ein paar unterschiedliche Mandolinen, Oktavmandoline und IrishBouzouki erscheinen. Leider waren die Instrumente nicht gestimmt. … schlecht vorbereitet!! Die Instrumente selbst waren gut verarbeitet. Nach kurzem Test stellte ich dann fest, dass man für Mandoline, Oktavmandoline und die Bouzouki den gleichen komsierten Steg und gleichen engen Querschnitt für den Hals verwendet.
Man hat mir zugesichert, dass man den Hals etwas breiter machen könnte, den Steg sollte man zumindest für die Mandoline überarbeiten, denn eine so starke  Kompensation braucht man nicht.
Aktuelle sind es ja noch Prototypen, … also abwarten, denn bei Thomann oder ebay werden die Instrumente sicher irgendwann auftauchen.

6) Noten, … eigentlich durfte man auf der Messe ja nix kaufen. Noten sehen aber genauso aus, wie Prospekte. Ich hab ein paar neue Noten.
Nicht gekauft habe ich den SammelLebenswerkschinken von Jesper Rübner-Petersen, welches jetzt bei MelBay erhältlich ist.
Übersichtlicher fand ich da schon das neue Gypsy Swing & Hot Club Rhythm II von Dix Bruce, welches den Einstieg in 12 Gypsy-Swing -Stücke bietet.

7) Software: PriMus, ein Tool wie ich es mir immer gewünscht habe.
Bei der Erstellung von Workshopunterlagen mußte ich selbst feststellen, dass man mit Officetools wie Word, Powerpoint und verschiedenen Notensatzprogrammen keine guten Unterlagen basteln kann. Der Bruch bzw. der Wechsel zwischen den verschiedenen Tools wird zum Geduldsspiel und zum Schluß hat man ein Notenbild, das man nicht mehr ansehen möchte.
Genau hier setzt Primus von Columbus Soft an und bietet ein Notensatz- und Layoutprogramm,  welches alle Medien optimal kombiniert, fast beliegige Formate importieren und Funktionen vergleichbar den  „Generaldokumenten“ in Word kennt. Falls ich mal ein Buch für Musikschule erstellen müßte, würde ich dieses Tool verwenden.

8) Musikerziehung
baff, so heißt der Hersteller der Musikmöbel, die alle das System der Cajun integriert haben. Hier sind nicht nur Kinderstühle, sondern auch Erwachsenenstühlte erhältlich. Diese Möbel würden meinen Design erhalten. Ich hoffe, das diese Instrumente auch in normalen Kindergärten Anklang finden.

.. Bilder und Videos werde ich noch einfügen.

Liebe Grüße

Erich

Tourplan für die Musikmesse2010 – Aussteller von Mandolinen und Zubehör

Hallo zusammen,
falls ich dieses Jahr doch noch zur Musikmesse komme, habe ich mir schonmal ein paar Stände rausgesucht…

Duesenberg Guitars  … Mandola mal antesten Halle 4.0 H26

Risa Musical Instruments, Ukulelen und E-Mandolinen  Halle 3.1 – Stand J59

Tourplan für die Musikmesse2010 – Aussteller von Mandolinen und Zubehör weiterlesen