Off-Topic Zoom G3 Effektgerät mit Midi Behringer FB1010 steuern

Hallo Musik und besonders Gitarrenfreunde.
Vor längerer Zeit hatte ich mir schon ein Behringer FB1010 angeschafft.
Letztes Jahr kam ein kleines Zoom G3 dazu.

Mein Wunsch: Effektprogramme des Zoom G3 mittels Behringer FB1010 umschalten.
Das Zoom G3 hat aber kein MIDI, – aber USB mit Standard-MIDI-Support.
Zuerst hatte ich einen PC als Umsetzer verwendet.
Den PC wollte ich aber nicht mit zum Proberaum schleppen.
Laut Internetforen gibt es einige Umsetzer, die MIDI auf USB-Host umsetzen. Es stellte sich die Frage, ob ich einen nicht genutzten Raspbery PI dazu verwenden kann.
Als Alternative und eigener Software wäe auch ein Arduino mit USB-Host-Shield gegangen.

Nun zum Raspberry PI
Vorhanden war:
– Raspberry PI Typ B
– einfacher USB-MIDI_Adapter
– kleine SD-Karte mit 8 GByte und Raspbian installiert
– USB-Kabel zum Anschluss des Zoom G3 (B-Stecker)

Umsetzung:
– Raspbian so konfiguert, dass kein X / GUI geladen wird, – nur CLI
– Software aktualisiert (Login pi / raspbian)
– alsa installiert apt-get install alsa
– Zoom auf ECO-Mode / Battery gestellt, – nicht USB !!!!
– Zoom und Behringer mittels Adapter angeschlossen

In der CLI dann erste Tests, ob die USB-MIDI-Device
Welche USB-Device wurden erkannt:
# aconnect -lio
.. listet alle In und Out-Interfaces auf.
Nummern notiert.

USB2.0-MIDI MIDI 1 läuft auf Port 16:0
Zoom G3 MIDI 1 läuft auf Port 20:0

Wir brauchen die Verbindung von USB2.0 zum Zoom

Zum Verbinden:
aconnect 16:0 20:0

-> funktioniert. Bei der Auswahl eines neuen Programs auf dem FB1010 wechselt auch das Effektprogramm auf dem Zoom G3.

Nun automatisieren:
sudo passwd
… um das Passwort des root-Users zu ändern.

Dann legen wir eine neue Startdatei für die neue Alsa-Conf an:

$ su
# cd /etc/init.d
# echo „aconnect 16:0 20:0“ > alsa
# chmod +x alsa
# update-rc.d alsa start 0123

.. danach den Raspi neu starten.. . alt+Strg+Entf.

Ab nun übersetzt der RaspberryPI die MIDI-Befehle in USB-Befehle und schickt sie an das Zoom G3.

 

[FB1010]>Midi Out>>> MIDI-USB-Adapter  >>>> USB [RaspberryPI] USB>>>>>>USB-Cable >>>> USB [Zoom G3]

Program Change works fine but no access to other controlers.

Gruß
Erich

Roman Mandolin

Sicher hat man schonmal die Rückseite einer Embergher-Mandoline gesehen. Dort sind die einzelnen Späne alle ausgehöhlt worden. – „curved“.
Ich habe mich immer weider gefragt, wie man das macht. – nun gibt es ein Videos, die 2 Möglichkeiten zeigen, – einfach mit einem sehr kleinen runden Zieheisen – oder mit speziellen breiten Sägen / Feilen.
Das Video ist von Brian Dean mit dem Zieheisen:

Hier zu Youtube

 

oder mit den runden Sägen oder grobe Feilen, mit denen das dann doch schneller geht.

Hier geht es zum Video bei Youtube

 

Vermutlich erfolgt die grobe Arbeit mit den breiten Sägen und die Feinarbeit mit dem Zieheisen.

Danke an Youtube *-)

Sarah Jarosz – „Build Me Up From Bones“ (Fretboard Journal)

Hier noch ein Video auf Vimeo vom Fretboard-Journal

Hier kann man sehr schön das Picking von Sarah Jarosz nachvollziehen.

Die folgenden Links verweisen auf externe Server wie Vimeo oder Youtube!

http://vimeo.com/78581813

Sarah Jarosz – „Build Me Up From Bones“ (Fretboard Journal) from fretboardjournal on Vimeo.

Beim Instrument handelt es sich um eine Octav-Mandoline (Stimmung wie europäische Mandola, aber lange Mensur) … ein Mandolon-Cello hätte eine Stimmung mit einer Quinte tiefer als unsere Mandolen.
Durch das Capodaster am 3. Bund verändert sich dadurch natürlich die Stimmung nicht, man braucht nur weniger Barré zu greifen und hätte weniger lang klingende „lose“ seiten.
Das ganze Stück, Spielweise und ihre Stimme erinnern an die junge Suzanne Vega aus den Neunzigern.

Avi Avital in Milstedt am 8.8.2014 … leider zu spät

Während unseres Urlaubs in Kärnten las ich, dass Avi Avital in Milstedt, – ca. 20 Minuten von unserem Urlaubsort entfernt ein Konzert gibt.
.. an dem Tag, an dem wir abreisen müssen …. ‚!+ei+!!##!!#!**!!

… hatte ich leider wieder nicht rechtzeitig auf dem Schirm. Nach dem Konzert hätte es noch eine freie Jam-Session mit ihm gegeben. … verdammt. Ich benötige eine einfache Mandoline, die ich immer mitnehmn kann.

Hier ein interessantes Video von ihm auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=2YAqneN1i8E

Die ARD hat ein sehr schönes Portrait über ihn erstellt:

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/wie-avi-avital-mit-der-mandoline-die-konzertsaele-erobert-100.html

 

 

All I want for Christmas is you – Lady Antebellum

Heute morgen hörte ich auf WDR2 mal ein Weihnachtslied mit Mandolinen-Solo, cool.
.. ich finde die Vorweihnachtsdudelei im Radio, die ja ab Oktober einsetzt ziemlich nervig.
Die originale Version mit dem Mandolinen-Solo findet man bestimmt auch im Web….
Ich vermute, dass es nur eine Mandoline aus der Konserve sprich Keyboard / Sampler war, – trotzdem nett.

Hier ein playback…
All I want for Christmas – Lady Antebellum

Endlich ein Pickup für meine Mandola

Nachdem ich mit verschiedenen Pickups und Mini-Mikrofonen experimentiert habe, habe ich bei ebay-Kleinanzeigen nach einem Schertler-BASIK ausschau gehalten. Dieser Pickup ist von der Anwendung wie ein Piezo-Kontakt-Pickup zu verwenden. – aber ohne die vom Piezo bekannten spitzen Höhen. Soviel zur Theorie.

Der  Pickup wird mit einer Knetmasse auf der Decke – ich vermute es geht auch unter der Decke – fixiert. Dieser Knetgummi ist grün und soll sich Rückstandslos entfernen lassen -> nein das kann er leider nicht. Auf meiner Schelllack-Decke kann man deutlich die Position sehen. .. da steht eine Nachpolitur an.

Der wichtigste Punkt bei der Nutzung des Pickups ist die Position an der man ihn aufklebt. Man muss verschiedene Positionen testen bis man ein akzeptables Ergebnis erhält. Bei der Mandola war nur zwischen Steg und Schalloch ein guter Klang zu entlocken. Bei der Mandoline stört der Pickup an dieser Position aber deutlich das Spiel mit dem Plektrum, daher muss der Pickup auf jeden Fall aus dem Bewegungsbereich der rechten Hand raus bleiben.

Das Kabel sollte man irgendwie am Korpus befestigen, denn jede Bewegung verursacht eine Vibration am Pickup und somit Geräusche. Hier muss ich dringend auf eine Eingebaute Lösung wechseln, – Pickup unter die Decke und eine Buchse im Instrument verwenden.

Der Schertler Basik ist ein aktiver Pickup und benötigte eine externe Speisespannung, die bei meinem Modell durch eine externe AA – Mignon-Batterie in einem kleinen Plastik-Gehäuse mit Elektronik bereit gestellt wird. Die Ausgangsleistung ist nominell ausreichend um direkt in einen Verstärker oder Mischpult zu gehen. Eine weitere Vorverstärkung ist nicht notwendig.

Hier die optimale ermittelte Position auf meiner Mandola…

Als Verstärker verwende ich atuell einen Boss Streetcube mit 2×2 Watt .. aber laut ist er!