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Deutsche Rundbauch-Mandolinen

Die hier beschriebenen Mandolinen stellen eine eigene Art des Mandolinenbaus dar, der in der Formgebung etwas an die Banjos erinnert. Der Korpus ist ähnlich dem Kessel eines Banjos konstruiert und weicht deutlich von dem einer (optisch ähnlichen) Domra ab.

Neben den äußerlichen Ähnlichkeiten zu einem Banjo wurde auch eine Verstrebung zwischen Halsfuß und Klotz (der Klotz, an dem Gurtpin und die Saitenhalter hängen) verspannt. Diese Verstrebung sorgt für eine bessere Statik und längere Haltbarkeit der Decke, ohne den Saitendruck auf den Steg zu verändern. Die Mandolinendecke sind 2 Kräften ausgesetzt, a) die kraft auf die Decke durch den Saitendruck auf den Steg über den die Saitenschwingungen übertragen werden sollen, und b) in Längstrichtung durch den Saitentzug. Die Kraft des Saitenzugs soll durch die Verstrebung vermindert werden.

Bauanleitung für diese Mandolinen bekam der Hobby-Mandolinenbauer Hubert Stoffels von einem anderen Ibnstrumentenbauer mit dem Namen Hübert aus Kamen-Heeren (Stadt Kamen).
Ebenfalls baute der Mandolinenlehrer von Hr. Stoffels, Herr Maßen aus Pier (Gemeinde Inden) auch diese Mandolinen.
Auch baute der Instrumentenbauer Herr Kröber (Köln) diese Mandolinen.
Die Bauphase der Mandolinen von Hubert Stoffels, die hier dargestellt werden, war ca. 1992 – 1995.

Die Mandolinen von Hubert Stoffels sind teilweise nach Herringen in ein Zupforchester gegangen und werden dort heute noch gespielt.
Im großen “Zupforchester-Band” sind einige seiner Mandolinen abgebildet.
Nach gleichen Muster hat er auch eine Mandola entwickelt und wird heute im Zupforchester-Herringen gespielt.

Bilder einer Rundbauchmandoline

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