September 2018
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Endlich ein Pickup für meine Mandola

Nachdem ich mit verschiedenen Pickups und Mini-Mikrofonen experimentiert habe, habe ich bei ebay-Kleinanzeigen nach einem Schertler-BASIK ausschau gehalten. Dieser Pickup ist von der Anwendung wie ein Piezo-Kontakt-Pickup zu verwenden. – aber ohne die vom Piezo bekannten spitzen Höhen. Soviel zur Theorie.

Der  Pickup wird mit einer Knetmasse auf der Decke – ich vermute es geht auch unter der Decke – fixiert. Dieser Knetgummi ist grün und soll sich Rückstandslos entfernen lassen -> nein das kann er leider nicht. Auf meiner Schelllack-Decke kann man deutlich die Position sehen. .. da steht eine Nachpolitur an.

Der wichtigste Punkt bei der Nutzung des Pickups ist die Position an der man ihn aufklebt. Man muss verschiedene Positionen testen bis man ein akzeptables Ergebnis erhält. Bei der Mandola war nur zwischen Steg und Schalloch ein guter Klang zu entlocken. Bei der Mandoline stört der Pickup an dieser Position aber deutlich das Spiel mit dem Plektrum, daher muss der Pickup auf jeden Fall aus dem Bewegungsbereich der rechten Hand raus bleiben.

Das Kabel sollte man irgendwie am Korpus befestigen, denn jede Bewegung verursacht eine Vibration am Pickup und somit Geräusche. Hier muss ich dringend auf eine Eingebaute Lösung wechseln, – Pickup unter die Decke und eine Buchse im Instrument verwenden.

Der Schertler Basik ist ein aktiver Pickup und benötigte eine externe Speisespannung, die bei meinem Modell durch eine externe AA – Mignon-Batterie in einem kleinen Plastik-Gehäuse mit Elektronik bereit gestellt wird. Die Ausgangsleistung ist nominell ausreichend um direkt in einen Verstärker oder Mischpult zu gehen. Eine weitere Vorverstärkung ist nicht notwendig.

Hier die optimale ermittelte Position auf meiner Mandola…

Als Verstärker verwende ich atuell einen Boss Streetcube mit 2×2 Watt .. aber laut ist er!

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